Schulung nach 11.2.3.9

Schulung nach der VO(EU) Nr. 185/2010 Kap. 11.2.3.9
in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1116 / 2013 sowie dem neuen Schulungsmodulsystem ab 01.02.2014

Personen, die bei Fracht und Post andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen, 7-UE-Schulung (= 5,25 Zeitstunden) zuzüglich Lernzielkontrolle für bekannte Versender und reglementierte Beauftragte (anderes Sicherheitspersonal bei Fracht und Post)

Grundsätzlich sind alle Mitarbeiter zu schulen, die andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) definiert diesen Bereich aufgrund der zugrunde gelegten Verordnungen VO(EU) Nr.185/2010 sowie VO(EU) Nr.1116/2013 auf Basis der Grundverordnung VO(EG) Nr.300/2008 hinsichtlich der Definition zur Durchführung von anderen Sicherheitskontrollen als Kontrollen.

Zielgruppe:
Personen, welche in letzter Instanz unverpackte Luftfracht in eine manipulationssichere Verpackung einbringen und das Frachtgut einer letzten Sicherheitskontrolle unterziehen. Sowie alle Personen die eine Sicherheitskontrolle durchzuführen haben wie z. B. Sicherheitsbeauftragte. Des Weiteren zählen die Fahrer der Transportunternehmer dazu, die die Ladetätigkeiten selbständig durchführen. Zielsetzung hierbei ist es zu verhindern, dass verbotene Gegenstände eingebracht werden können.

Voraussetzung für die Seminarteilnahme ist das Vorlegen einer unterschriebenen Erklärung des jeweiligen Unternehmens, aus der hervorgeht, dass die zu schulende Person mindestens einer beschäftigungsbezogenen Überprüfung nach VO (EU) Nr.185/2010, Kap. 11.1.4. unterzogen wurde. Eine entsprechende Erklärungsvorlage schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Hauptveranstaltungsorte:
München, Augsburg, Fürth
Inhouse-Schulungen bundesweit auf Anfrage möglich! 

Schulungsinhalte:
Der Seminarinhalt und die Dauer entsprechen dem neuen Modulsystem ab 01.02.2014 des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA). Die Anforderungen nach VO (EU) 185/2010, Kap. 11.2.3.9. werden erfüllt:

  • Fähigkeit zur Identifizierung verbotener Gegenstände
  • Kenntnis der Möglichkeiten zum Verstecken verbotener Gegenstände
  • Fähigkeit zur angemessenen Reaktion auf die Entdeckung verbotener Gegenstände
  • Kenntnis der Verfahren für das Anhalten von Personen und der Umstände, unter denen Personen angehalten oder gemeldet werden sollten
  • Kenntnis der Beförderungsanforderungen, wenn anwendbar
  • Kenntnis der Meldeverfahren
  • Kenntnis über frühere unrechtmäßige Eingriffe in der Zivilluftfahrt, Terroranschläge und aktuelle Bedrohungen
  • Kenntnis der einschlägigen Rechtsvorschriften
  • Kenntnis über Ziele und Struktur der Luftsicherheit im jeweiligen Arbeitsumfeld, einschließlich der Verpflichtungen und Zuständigkeiten von Personen, die Sicherheitskontrollen durchführen
  • Kenntnis der Schutzanforderungen für Fracht und Post 

Dauer:
5,25 Zeitstunden, vormittags im Zeitraum von 09.00 - 12.00 Uhr, nachmittags von 12.45 - 16.00 Uhr dies entspricht den 7 Unterrichtseinheiten (UE), die mit jeweils 45 Minuten angesetzt werden sowie der abschließenden Prüfung (Erfüllungsgrad: 70%, ist zum Bestehen dieser Schulung erforderlich, gem. Leitfaden zum Thema „Lernzielkontrollen“ vom 16.12.2013)

Leitung:
Vom LBA zugelassener Luftsicherheitstrainer gem. § 2 LuftSiSchuV

Leistungen:
Seminarunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Untertags Verpflegung sowie Mittagessen

Lernziele:
Ziel ist es, Personen, welche andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen, für die Sicherheit der Sendungen zu sensibilisieren, die Augen auch gegenüber Dritten offen zu halten, verbotene Gegenstände sowie Manipulationen zu erkennen und diese Informationen entsprechend weiterzugeben.

Seminar-Gebühren:
netto  160,00 EUR pro Teilnehmer zzgl. MwSt   brutto 190,40 EUR pro Teilnehmer inkl. MwSt

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Termine

Kurs-Nr. Kurstitel Beginn Ort Preis*
Schulung 11.2.3.9 27. Nov 2017 Augsburg 160,00 EUR pro Platz
*zzgl. MwSt.