Luftsicherheit

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Die Geschichte der BuS GbR – jung, aber trotzdem sehr erfahren

Thematisch ist die BuS GbR schwerpunktmäßig mit dem Thema Luftsicherheit beschäftigt. Hierbei speziell in der Beratung und Schulung von bekannten Versendern, Reglementierten Beauftragten, reglementierten sowie bekannten LieferantenLuftsicherheit Getränke für Bordvorräte und Flughafenlieferungen. Letztere sind vor kurzem aktiver in die Luftsicherheit, hinsichtlich Schulungen und neu angepassten Regularien seitens des Luftfahrtbundesamtes eingebunden worden. Offene Schulungen verschiedenster Kategorien finden an unseren Schulungsstützpunkten Augsburg, Flughafen München, Fürth bei Nürnberg und Fulda statt. Schwerpunkt ist hierbei die Schulung des Sicherheitsbeauftragten, die sogenannte 35 Stunden Schulung, die zum jetzigen Zeitpunkt mit 34 Unterrichtseinheiten zuzüglich einer Unterrichtseinheit Prüfung angesetzt ist, wobei eine Unterrichtseinheit bei 45 Minuten liegt. Die Basis hierfür ist die VO (EU) 185/2010 Kapitel 11.2.5. mit Basisschulung nach 11.2.2.

Innerhalb von 5 Jahren muss hier eine Auffrischungsschulung durchgeführt werden, um eine komplette Neuschulung zu vermeiden. Auch diese Auffrischungsschulung gehört zu unseren genehmigten Schulungsprogrammen. Ausbilderzulassungen Luftsicherheit LKWdurch das Luftfahrbundesamt verbunden mit den regelmäßigen Fortbildungen liegen selbstverständlich vor.Die Theorie reicht aber in den seltensten Fällen aus, von daher haben wir auch entsprechende Praxiserfahrung am Flughafen München sowie bei Logistikdienstleistern vorzuweisen. Herr Schmidt war dort 20 Jahre beschäftigt. Hierbei in führender Position im Frachthandling bei Speditionen und Airlines mit allen entsprechenden Audits und Fragen der Luftsicherheit in Kooperation mit dem Luftfahrtbundesamt. Erste Zulassungen als reglementierter Beauftragter mit laufender Zulassungsnummer unter 100 bedeuten, dass die Erstschulung zum Sicherheitsbeauftragten bereits im Frühjahr 2006 stattgefunden hat. Bei Herrn Maldener liegt ein ähnlicher praxisbezogener Werdegang vor.

Die Thematiken der Schulungen werden auf Basis des neuen Modulschulungssystems, veröffentlicht durch das Luftfahrtbundesamt gemäß den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt.

Weitere Schulungen sind nach VO (EU) 185/2010 Kapitel 11.2.7., "Schulung des allgemeinen Sicherheitsbewusstseins" sowie Kapitel 11.2.3.10. in unserem Portfolio zu finden. Die Kapitelüberschrift hierfür lautet: "Schulung von Personen, die bei Post oder Material von Luftfahrtunternehmen, Bordvorräten und Flughafenlieferungen andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen".  Der Großteil der Schulungen findet allerdings nach Kapitel 11.2.3.9. statt. Die sehr ähnliche Kapitelüberschrift hierbei lautet: "Schulung von Personen, die bei Fracht und Post andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen".

Luftsicherheit_AutoAlte Bezeichnungen wie 3 + 1 Schulung oder Schulung für Personen die Zugang zu identifizierbarer Luftfracht haben, werden verschwinden oder zukünftig in einem anderen Zusammenhang gesehen werden müssen. Auch daran werden wir uns wieder gewöhnen, es handelt sich doch erst um die zig fache Veränderung während unserer Tätigkeit mit der Luftsicherheit und der damit einhergehenden sicheren Lieferkette.

Sollte hier Ihrerseits Klärungsbedarf vorhanden sein kontaktieren Sie uns doch einfach. Vielleicht um auch die anderen Schwerpunkte unseres Portfolios zu erörtern. Seit dem 11.03.2008 ist die VO (EG) Nr. 300/2008 die entscheidende Rechtsgrundlage für die Sicherheit in der Luftfracht. Die Kernaussage der VO (EG) Nr. 300/2008 macht eine für Versender notwendige behördliche Zulassung erforderlich,  denn:

Sämtliche Luftfracht ist vor Verladen in ein Luftfahrzeug Kontrollmaßnahmen zu unterziehen, es sei denn die Fracht kommt von einem „bekannten Versender", „reglementierten Beauftragten" oder „reglementierten Lieferanten".

Diese Zulassung durch das LBA erfolgt durch ein vom Unternehmen beim LBA eingereichtes Luftsicherheitsprogramm und einem Vor-Ort Audit, bei dem das LBA die Gegebenheiten und Sicherheitsanforderungen in der jeweiligen Firma anhand des Luftsicherheitsprogramms überprüft.

Nach bestandenem Audit erhalten Firmen dann eine Zulassungsnummer, die in der sogenannten Datenbank der Union für die sichere Lieferkette hinterlegt wird, so dass alle europäischen beteiligten Firmen die zugelassenen Partner innerhalb der sogenannten sicheren Lieferkette erkennen und auf noch gültigen Status der Zulassung prüfen können.

Was ist Luftsicherheit

Luftsicherheit ist nicht nur eine lokale Erscheinung, sondern ist zum aktuellen Zeitpunkt mindestens europaweit zu sehen. Nur so kann der Luftverkehr in sichere Bahnen geführt werden. Wenn wir den Verkehr auf weltweiter Ebene betrachten,

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wird dieser nach und nach in Angriff genommen und den EU-Verordnungen unterworfen. Was die Verordnungen auf europäischer Ebene sind, ist auf deutscher, das Luftsicherheitsgesetz. Leider kollidiert die Anwendbarkeit des Luftsicherheitsgesetzes mit der aktuell gültigen Verordnung VO (EG) Nr. 300/2008. Das liegt daran, dass das Luftsicherheitsgesetz im Jahr 2005 in Kraft trat, wohingegen die aktuelle EU-Verordnung aus dem Jahr 2008 stammt. Somit wird klar, dass getätigte Änderungen zwischen der Erstverordnung VO (EG) Nr. 2320/2002 und der momentanen Grundverordnung VO (EG) Nr. 300/2008 keinerlei Berücksichtigung im Luftsicherheitsgesetz finden konnte. Eine aktualisierte und nachgebesserte Version des Luftsicherheitsgesetzes gibt es nach acht Jahren leider noch nicht. Ist aber für das Jahr 2014 vorgesehen.