Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen ist wichtig

Arbeitssicherheit ist die Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit, also die Beherrschung und Minimierung von Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit. Sie ist damit Bestandteil des Arbeitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, das Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit fordert. Das Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten zählt zu den unverzichtbaren Unterstützungsprozessen eines Unternehmens, in erster Linie aus humanen Gründen, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht: Unfälle und berufsbedingte Krankheiten kosten sowohl die Unternehmen als auch die Gesellschaft viel Geld. Empirische Befunde weisen darauf hin, dass Mängel bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz häufig gleichzeitig mit Mängeln in der Produkt- oder Dienstleistungsqualität zu beobachten sind, also auf Probleme der betrieblichen Organisation und Führung schließen lassen (z.B. Schliephacke 2008).

Derjenige, der als Unternehmer oder als vom Unternehmer Beauftragter (betrieblicher Vorgesetzter, Meister, Betriebsleiter, bis herauf zur Geschäftsführung und zum Aufsichtsrat) Arbeit beauftragt oder zulässt, die nicht den Regelwerken und Normen der jeweiligen Branche entspricht, kann persönlich straf- und zivilrechtlich belangt werden

Ein gesundes und erfolgreiches Unternehmen braucht auch gesunde Mitarbeiter!

Nur mit präsenten und leistungsfähigen Mitarbeitern lässt sich Effizienz erreichen. Gesundheit und Gesunderhaltung sind aber nicht selbstverständlich.

Wenn Sie einerseits den gesetzlichen Ansprüchen aus dem Arbeitsschutzrecht genügen wollen und auch andererseits den Erfolg Ihres Unternehmens mit sinn- und maßvollen Arbeitsschutz und geregelter betrieblicher Gesundheitsvorsorge langfristig sichern wollen, dann sind Sie hier richtig!

 

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Allgemein rechtliche Grundlagen:

Die rechtliche Grundlage zur Arbeitssicherheit bilden das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), das Sozialgesetzbuch SGB VII "gesetzliche Unfallversicherung" und das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG), das Bestellung und Aufgaben der genannten Fachkräfte regelt.

Arbeitssicherheit verbindet sich mit den Erfordernissen der Ergonomie, der menschengerechten Arbeitsgestaltung und dem Gesundheitsschutz zu einer systemorientierten Betrachtungsweise des Arbeitsschutzes. Die aktuelle Entwicklung geht darüber noch hinaus in Richtung auf die bereits in einigen Normen vorgesehene Verknüpfung der Arbeitsschutz-, Qualitäts- und Umweltschutzmanagementsysteme zu einem Integrierten Managementsystem.

In den letzten Jahren entwickelt sich der Arbeitsschutz weg von der reinen technischen Verhinderung von Unfällen hin zu einer umfassenden Prävention. Dies bedeute auch, dass die psychologischen Faktoren der Arbeit immer mehr an Bedeutung gewinnen und die technischen Aspekte der Arbeitssicherheit ergänzen. Nicht zuletzt aus diesem Grund bilden Unterweisungen ein wesentliches Element von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. So fordert § 12 Abs.1 des Arbeitsschutzgesetzes, dass die Versicherten während der Arbeitszeit ausreichend und angemessen unterwiesen werden. Art und Weise sowie der Umfang einer Unterweisung müssen in einem angemessenen Verhältnis zur vorhandenen Gefährdungssituation und der Qualifikation der Mitarbeiter stehen.

Unterweisungen, ein leider zu oft unterschätztes Instrument der vorbeugenden Unfallverhütung.

Rechtsgrundlage:

Rechtsgrundlage für Sicherheitsunterweisungen bildet die berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit „Grundsätze der Prävention“.
Dort heißt es im §4 Unterweisung der Versicherten:
(1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.

Wie wir sie unterstützen können:

  1. Gestellung der Fachkraft für Arbeitssicherheit in ihrem Unternehmen
  2. Hilfe bei der Planung von Betriebsstätten
  3. Beratung zur Ergonomie am Arbeitsplatz
  4. Erstellung von Gefährdungsanalysen oder Gefährdungsbeurteilungen
  5. Betriebsbegehungen
  6. Prüfungen ihrer Regalanlagen
  7. Erstellen von Betriebsanweisungen
  8. Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen
  9. Vorbereitung und Durchführung der Mitarbeiterunterweisungen
  10. Brandschutz / Unterweisung Brandschutzhelfer
  11. Versorgung mit erforderlichen Hilfsmitteln ( Verbandmaterial, PSA, etc. )
  12. Vermittlung eines Betriebsarztes (Kooperationspartner)

Lassen Sie sich fachkundig arbeitssicherheitstechnisch und arbeitsmedizinisch von uns beraten und betreuen!

Ihr Ansprechpartner: Mike Maldener